Wenig Autos (da eingeschneit), wenig Menschen (da weihnachtsfeiernd in den Wohnungen), kein frieren (da einer der seltenen windstillen Tage) und wenig Touristen (da alle auf Manhattan) dafür aber beeindruckende Schneeberge, tolle Ausblicke von der Brooklyn Bridge und ausgezeichnete Momente für heiße Schokolade!
Dienstag, 11. Januar 2011
Die Tage danach.
Wenig Autos (da eingeschneit), wenig Menschen (da weihnachtsfeiernd in den Wohnungen), kein frieren (da einer der seltenen windstillen Tage) und wenig Touristen (da alle auf Manhattan) dafür aber beeindruckende Schneeberge, tolle Ausblicke von der Brooklyn Bridge und ausgezeichnete Momente für heiße Schokolade!
Montag, 10. Januar 2011
Endspurt
Anfangen möchte ich heute mit einem Ereignis, dass die amerikanische Ostküste binnen kürzester Zeit von Tempo 100 auf einen gemütlichen Fußmarsch bremsen konnte. Das so etwas überhaupt möglich ist, lag bis vor kurzem ausserhalb meiner Vorstellungskraft.
Sieht man das riesige Verkehrsaufkommen in New Jersey, die überfüllten Ubahnen in Manhattan oder das geschäftige Treiben der New Yorker, dann ist man sich eigentlich sehr sicher, dass Frank Sinatra mit seiner "city that never sleeps" Recht hatte.
Und dann kommt alles doch ganz anders. "Blizzard" lautet das Zauberwort, dass es vermag, eine Gegend mit zig Millionen Menschen in die Winterstarre zu befördern. Ein Tag, teilweise fünfzig Zentimeter Schnee, Windböhen - das genügt.
Eigentlich sollte man wohl einen Tag bei Blizzardwarnung mit guter Musik, Freunden und Glühwein in der warmen Stube verbringen. Bernadette und ich waren hingegen in wichtiger Mission unterwegs um meinen Cousin Michael vom Flughafen JFK abzuholen.
Nachdem mein Auto aufgrund seiner winterunfähigen "Allwetter"reifen bereits nach wenigen Metern beinahe Bekanntschaft mit der Leitplanke gemacht hätte, entschieden wir uns den Rest der Strecke im Zug zurückzulegen. Belohnt wurden wir mit aufregenden Eindrücken vor dem Rockefeller Center und in den Straßen Manhattans.
Sonntag, 12. Dezember 2010
Ein bisschen Europa!
Für einige Tage verschlug es Berni und mich nach Toronto, an die Niagarafälle und New York State. Besonders schön war bei der Reise vorallem die angenehme (wesentlich europäischere) Stimmung. Es gab gutes Essen (zum Beispiel in der "historischen" Markthalle Torontos), viele Caféaufenthalte und ganz besonders zu erwähnen Menschen in (der Jahreszeit entsprechend) angemessenen Klamotten. Zu letzterem Punkt ist erklärend beizusteuern, das die meisten US-Amerikaner nicht nur gerne in Joggingkleidung durch die Gegend wandeln sondern meist auch noch viel zu wenig anhaben. (Princeton Studentinnen tragen so zum Beispiel meist kurze Sporthosen und Flipflops bei 8 Grad Aussentemperatur. New Yokerinnen Ballerinas bei minus 10 Grad und die Jungs vom Basketballteam laufen auch nach dem Training noch mit ihren Muskelshirts durch die winterlichen Straßen).
Natürlich waren wir aber auch von Toronto und dessen reichhaltigem Angebot an Kunst, Kultur, Architektur, Geschäften, Lokalen und gemütlichen Plätzen beeindruckt, sowie von den weiten Wäldern New York States, den ausgestorbenen Städten auf dem Weg nordwärts und den wirklich riesigen Niagarafällen.
Etwas unerwartet für mich waren hingegen die zahlreichen Hochhäuser und Kasinos die links und rechts als Einfassung für die Wasserfälle dienten. Irgendwie wars dann doch nicht ganz so europäisch wie die Überschrift vermuten lassen könnte...
Dienstag, 30. November 2010
Verliebt in Carmen
Nun war ich ja schon oft in der Oper und habe verschiedene Aufführungen gesehen, doch die sehr traditionelle Spielart in New York ist schon etwas Anderes und auf jeden Fall sehenswert. Für alle die mehr wissen wollen, gibt es auf der Seite der New York Times eine Rezension und eine kleine Bildergalerie:
"I have never seen the final scene, in which the crazed Don José stabs the fatalistically defiant Carmen, executed with such stunning realism, a dangerous mingling of sex, rebellion and violence: the very essence of “Carmen.”"
Mir bleibt da nicht viel hinzuzufügen. Den Originalton kann ich euch ja nicht zukommen lassen. Leider. Vielleicht ist es aber auch besser so - nicht dass Carmen noch mehr Herzen durcheinander bringt!
Mittwoch, 17. November 2010
Ein Hoch auf die Supermarktkultur!
Nahezu legendäre Züge haben sie inzwischen angenommen - die Erzählungen von amerikanischen Supermärkten. Unendliche Auswahl, unendlich niedrige Preise, unendlich freundliche Mitarbeiter (die einem doch tatsächlich die Waren einpacken) und unendliche Einkaufsfreude sollen einen jeden Konsumenten hier beglücken.
Einen jeden Konsumenten? Nicht ganz. Ich weigere mich hartnäckig an Walmart, Target und Konsorten Gefallen zu finden. Ich will doch nur Lebensmittel einkaufen, nicht gleich ein ganzes Haus samt Garten, Auto und fünfköpfiger Familie ausstatten.
In der Tat dauert ein Einkauf in einem dieser amerikanischen Supermarktkolosse eine halbe Ewigkeit. Das liegt aber selten daran, dass man an der Kasse lange anstehen muss, sondern vielmehr an den Kilometern, die man bis dorthin überhaupt zurücklegen muss. Gut haben es da die Senioren, die kleine Elektroautos benutzen können um ungestört und enstpannt ihre Einkäufe zu erledigen.
Das Einkaufen in den USA auch anders aussehen kann als soeben geschildert hielt ich eigentlich für fast unmöglich. Bis vor einigen Wochen - dann trat Trader Joe's in mein Supermarktleben.
Trader Joe's ist ein absoluter Glücksfall. Frische, überwiegend ökologische Produkte, kleine Portionsgrößen, überschauliche Verkaufsflächen und: niedrige Preise. Auch gibt es eine äußerst passable Weinabteilung und die freundlichsten Mitarbeiter überhaupt. Kein Wunder also, dass ich mich bei Joe's wohl fühle.
Doch wer steckt hinter diesem ominösen "Joe"? Nun ja... wie kanns auch anders sein: die Familie Albrecht, ihres Zeichens Aldi-Eigentümer und Disountkönige. Schon verrückt, dass man seinen Konsumgewohnheiten nicht mal auf der anderen Seite des großen Teichs entkommen kann. In diesem Sinne: "ein Hoch auf die (deutsche) Supermarktkultur!"
Einen jeden Konsumenten? Nicht ganz. Ich weigere mich hartnäckig an Walmart, Target und Konsorten Gefallen zu finden. Ich will doch nur Lebensmittel einkaufen, nicht gleich ein ganzes Haus samt Garten, Auto und fünfköpfiger Familie ausstatten.
In der Tat dauert ein Einkauf in einem dieser amerikanischen Supermarktkolosse eine halbe Ewigkeit. Das liegt aber selten daran, dass man an der Kasse lange anstehen muss, sondern vielmehr an den Kilometern, die man bis dorthin überhaupt zurücklegen muss. Gut haben es da die Senioren, die kleine Elektroautos benutzen können um ungestört und enstpannt ihre Einkäufe zu erledigen.
Das Einkaufen in den USA auch anders aussehen kann als soeben geschildert hielt ich eigentlich für fast unmöglich. Bis vor einigen Wochen - dann trat Trader Joe's in mein Supermarktleben.
Trader Joe's ist ein absoluter Glücksfall. Frische, überwiegend ökologische Produkte, kleine Portionsgrößen, überschauliche Verkaufsflächen und: niedrige Preise. Auch gibt es eine äußerst passable Weinabteilung und die freundlichsten Mitarbeiter überhaupt. Kein Wunder also, dass ich mich bei Joe's wohl fühle.
Doch wer steckt hinter diesem ominösen "Joe"? Nun ja... wie kanns auch anders sein: die Familie Albrecht, ihres Zeichens Aldi-Eigentümer und Disountkönige. Schon verrückt, dass man seinen Konsumgewohnheiten nicht mal auf der anderen Seite des großen Teichs entkommen kann. In diesem Sinne: "ein Hoch auf die (deutsche) Supermarktkultur!"
Donnerstag, 11. November 2010
Stippvisite
Mein Leichenwagen
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